8. Sonntag nach Trinitatis

Sonntag, 2. August 2009

evangelisches Kreuz
QuickInfo

Textordnung der Evangelischen Kirchen Deutschlands

Evangelium    Zum TextMt 5,13-16
Predigt Zum TextMt 5,13-16  
Lied EG 318  
→Gottesdienstordnung

 

evangelisches Kreuz

Das evangelische Kirchenjahr

Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
2.8.2009 | 8. Sonntag nach Trinitatis
Sonntag
 

8. Sonntag
nach Trinitatis

 

 
Symbol

Christoph Blumhardt

(† 2. August 1919 in Jebenhausen bei Göppingen)

Info

Fällt der →Tag des Apostels Jakobus des Älteren (25. Juli) auf diesen Sonntag, so ist er am Vorabend oder in der Woche danach zu begehen.

 

Wirkung im Kirchenjahr 2008/2009

- keine -

 

Kalenderblätter

 

Bewegliches Datum
Der 8. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem<br>12. Juli und dem 15. August eines Jahres.
 
  • 8. Sonntag nach Trinitatis
  • 16. Sonntag nach →Ostern
  • Abhängig vom →Osterdatum
  • Der 8. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem
    12. Juli und dem 15. August eines Jahres.
Symbol: Abstand zum Osterfest
 
  • 112 Tage nach Ostern
  • am 113. Tag nach Ostern, gerechnet ab Ostersonntag

 

Gottesdienstliche Ordnung

Symbol Evangelisch

Der evangelische

8. Sonntag
nach Trinitatis

gültig in den Kirchenjahren 1978/1979 bis 2017/2018

 
 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

 
 

Hallelujavers

 
 

Halleluja.

Nicht vns HERR / nicht vns / ſondern dei­nem Namen gib Ehre / Vmb deine gnade vnd war­heit.

Halleluja.

→Ps 115,1     

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Wandelt wie die kinder des Liechts / Die frucht des Geiſtes iſt allerley gütigkeit vnd gerechtigkeit vnd warheit.

→Eph 5,8b.9

Pſalm
48
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Liedauswahl
EG 318 O gläubig Herz, gebenedei
 

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 

HERR thu meine Lippen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2009 - 2014 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextMt 5,13-16
Epistel Zum TextEph 5,8b-14
Altes Testament Zum TextJes 2,1-5
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

Im Kirchenjahr 2008/2009 gilt die Reihe I.

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Texte für die Predigt Weitere Texte
2008/2009 2.8.2009 I Zum TextMt 5,13-16 Zum TextPhil 2,14-16(17-18)
2009/2010 25.7.2010 II Zum TextEph 5,8b-14 Zum TextOffb 10,1-11
2010/2011 14.8.2011 III Zum TextJes 2,1-5
2011/2012 29.7.2012 IV Zum Text1Kor 6,9-14.18-20
2012/2013 21.7.2013 V Zum TextJoh 9,1-7
2013/2014 10.8.2014 VI Zum TextRom 6,19-23
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext galt.

Reihen:
Die Perikopenordnung von 1978/1979 kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag.

Die Reihen galten nacheinander. Sie umfassten somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.

Die Zählung der Reihen begann im Kirchenjahr 1978/1979 mit Reihe I und wurde kontinuierlich fortgeführt. Nach Reihe VI folgte wieder Reihe I.

Die Reihe I galt für das Kirchenjahr 2008/2009, danach wieder für das Kirchenjahr 2014/2015.
Die Reihe II galt für das Kirchenjahr 2009/2010. Danach wieder für das Kirchenjahr 2015/2016.

Weitere Texte:
Für diesen Tag standen weitere Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passten. Aus ihnen konnte die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzte.

<

 

Biblia 1545

Perikopen nach Luther 1545

8. Sonntag nach Trinitatis

Perikopen

Texte für Lesungen und Predigt

Gültig für die Kirchenjahre 1978/1979 bis 2017/2018

 

Biblia
1545

Text nach der Lutherbibel von 1545.
Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG AUS DEM EVANGELIUM UND PREDIGTTEXT

Evangelium nach Matthäus

Mt 5,13-16

REIHE

I

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. V.

 

 

Vers 13

Das Salz der Erde

|| →Mk 9,50    || →Lk 14,34-35

 

 

Jesus sprach zu seinen Jüngern:

Mar. 9.

Luc. 14.

 

 

 

Mar. 4.

Luc. 8. 11.

IR ſeid d das Saltz der Erden. Wo nu das Saltz thum wird / wo mit ſol man ſaltzen? Es iſt zu nicht hin furt nütze / denn das man es hin aus ſchütte / vnd las die Leute zutretten.

d

Wenn die Lerer auffhören Got­tes wort zu leren / müſſen sie von menſchen geſetzen vberfallen vnd zu tretten werden.

 

 

 

 

 

 

 

Verse 14-16

Das Licht der Welt

|| →Mk 4,21    || →Lk 8,16    || →Lk 11,33

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14 Ir ſeid das Liecht der Welt. Es mag die Stad die auff einem Berge ligt / nicht verborgen ſein. 15 Man zündet auch nicht ein Liecht an / vnd ſetzt es vnter einen Scheffel / ſondern auff einen Leuchter / So leuchtet es denn allen / die im Hauſe ſind. 16 Alſo laſſt ewer Liecht leuchten fur den Leuten / Das ſie ewre gute Werck ſehen / vnd ewren Vater im Himel preiſen.

 

 

 

LESUNG AUS DEN EPISTELN UND PREDIGTTEXT

Brief des Paulus an die Gemeinde in Ephesus

Eph 5,8b-14

REIHE

II

 

Biblia

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Páuli:
An die Epheſer.

 

C. V.

 

 

Aus dem Abschnitt

Kinder des Lichts

Verse 8b-14

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

→Jeſa. 60.

WAndelt wie die kinder des Liechts / 9Die frucht des Geiſtes iſt allerley gütigkeit vnd gerechtigkeit vnd warheit / 10Vnd prüfet / was da ſey wolgefellig dem HErrn. 11Vnd habt nicht gemeinſchafft mit den vnfruchtbarn Wercken der finſternis / ſtraffet ſie aber viel mehr. 12Denn was heimlich von jnen geſchicht / das iſt auch ſchendlich zu ſagen. 13Das alles aber wird offenbar / wens vom Liecht geſtraffet wird / Denn alles was offenbar wird / das iſt liecht. 14Darumb ſpricht er / Wache auff der du ſchleffeſt / vnd ſtehe auff von den Todten / So wird dich Chriſtus erleuchten.

 

 

 

LESUNG AUS DEM ALTEN TESTAMENT UND PREDIGTTEXT

Buch des Propheten Jesaja

Jes 2,1-5

REIHE

III

 

Biblia

 

 

 

 

Der Prophet Jeſáiá.

 

C. II.

 

 

Verse 1-5

In Zion finden alle Völker Heil und Frieden

 

 

→Mich. 4.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

b

oder Hip­pen

 

 

 

 

DIs iſts / das Jeſaia der ſon Amoz ſa­he / von Juda vnd Jeruſalem. 2Es wird zur letzten zeit der Berg da des HERRN Haus iſt / gewis ſein / höher denn alle Berge / vnd vber alle Hügel erhaben werden. Vnd werden alle Heiden dazu a lauffen / 3vnd viel Völcker hin gehen / vnd ſagen / Kompt / laſſt vns auff den Berg des HERRN gehen / zum Hause des Gottes Jacob / Das er vns lere ſeine wege / vnd wir wandeln auff ſeinen ſteigen. Denn von Zion wird das Geſetz ausgehen / vnd des HERRN wort von Jeruſalem. 4Vnd er wird richten vnter den Heiden / vnd ſtraffen viel Völcker / Da werden ſie jre Schwerter zu Pflugſcharen / vnd jre Spieſſe zu b Sicheln machen. Denn es wird kein Volck wider das ander ein Schwert auffheben / vnd werden fort nicht mehr kriegen lernen. 5Komet jr nu vom hauſe Jacob / laſſt vns wandeln im Liecht des HERRN.

 

 

 

 

 

Gewis ſein Das man nicht hie vnd da darff lauf­fen / Son­dern gewis Gott fin­den wird Con­tra du­bia et va­ga ope­ra cul­tu­um. →*1)

a

(Lauffen)

Wie waſſer leufft mit gewalt vnd ſelbs frey.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*1) lat: Contra dubia et vaga opera cultuum.

dt.: »Gegenüber Zweifeln und unbeständigen Lebensweisen.«

Luthers kleine Notiz in lateinischer Sprache ist wohl gegen jene Priester und Theologen seiner Zeit gerichtet, die sich durch ständige Zweifel, wechselhafte Ansichten und durch eine fragwürdige Lebensweise auszeichnen.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Erster Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth

1Kor 6,9-14.18-20

REIHE

IV

 

Biblia

 

 

 

 

Die Erſte Epiſtel
S. Páuli:
An die Córinther.

 

C. VI.

 

 

Aus dem Abschnitt

Unzucht und sittliche Freiheit

Verse 9-14

 

 

Paulus schreibt:

 

WIſſet jr nicht / Das die vngerechten werden das reich Gottes nicht ererben? Laſſet euch nicht verfüren / We­der die Hurer / noch die Ab­göt­ti­ſchen / noch die Ehebrecher / noch die Weichlingen / noch die Knabenſchender / 10noch die Diebe / noch die Geitzigen / noch die Trunck­en­bold / noch die Leſterer / noch die Reuber / werden das reich Gottes ererben. 11Vnd ſolche ſind ewr etlich geweſen / Aber jr ſeid abgewaſchen / jr ſeid geheiliget / jr ſeid gerecht worden / durch den namen des HErrn Jheſu / vnd durch den geiſt vnſers Gottes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ICH hab es alles macht / Es fromet aber nicht alles. Ich hab es alles macht / Es ſol mich aber nichts gefangen nemen. 13Die Speiſe dem bauche / vnd der Bauch der ſpeiſe / Aber Gott wird dieſen vnd jene hinrichten. Der Leib aber nicht der Hurerey / ſondern dem HErrn / vnd der HErr dem leibe. 14Gott aber hat den HErrn aufferwecket / vnd wird vns auch auff erwecken / durch ſeine krafft.

 

 

 

 

Verse 18-20

 

 

 

→2. Cor. 6.

 

 

 

 

 

 

 

 

18FLiehet die Hurerey. Alle ſünde die der Menſch thut / ſind auſſer ſeinem Leibe / Wer aber huret / der ſündiget an ſeinem eigen Leibe. 19Oder wiſſet jr nicht das ewer leib ein Tempel des heiligen Geiſtes iſt / der in euch iſt / welchen jr habt von Gott / vnd ſeid nicht ewer ſelbs? 20Denn jr ſeid thewer erkaufft. Darumb ſo preiſet Gott an ewrem Leibe / vnd in ewrem geiſt / welche ſind Gottes.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Evangelium nach Johannes

Joh 9,1-7

REIHE

V

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. IX.

 

 

Verse 1-7

Die Heilung eines Blindgeborenen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IHeſus gieng fur vber / vnd ſahe ei­nen der Blind geborn war / 2Vnd ſeine Jünger frageten jn / vnd ſpra­ch­en / Meiſter / wer hat ge­ſun­di­get? Dieſer / oder ſeine Eltern / das er iſt blind geborn? 3Jheſus antwortet / Es hat weder dieſer geſündiget / noch ſeine Eltern / ſondern das die werck Gottes offenbar würden an jm. 4Ich mus wircken die werck / des / der mich geſand hat / ſo lange es tag iſt / Es kompt die nacht / da niemands wircken kan. 5Dieweil ich bin in der Welt / bin ich das Liecht der Welt. 6Da er ſolches geſaget / ſpützet er auff die Erden / vnd machet einen Kot aus dem Speichel / vnd ſchmiret den kot auff des blinden Augen / 7vnd ſprach zu jm / Gehe hin zu dem teich Siloha (das iſt verdolmetſcht / geſand) vnd waſſche dich. Da gieng er hin / vnd wuſch ſich / vnd kam ſehend.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Brief des Paulus an die Gemeinde in Rom

Rom 6,19-23

REIHE

VI

 

Biblia

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

C. VI.

 

 

Aus dem Abschnitt

Das neue Leben

Verse 19-23

 

 

Paulus schreibt:

 

ICH mus menſchlich dauon reden / vmb der ſchwacheit willen ewers Flei­ſches. Gleich wie jr ewre Glie­der begeben habet zu dienſte der Vn­rei­nig­keit / vnd von einer Vn­ge­rech­tig­keit zu der andern / Alſo begebet auch nu ewre Glieder zu dienſte der Gerechtigkeit / das ſie heilig werden. 20Denn da jr der Sünde Knechte wartet / da wartet jr frey von der Gerechtigkeit / 21Was hattet jr nu zu der zeit fur Frucht? welchs jr euch jtzt ſchemet / Denn das ende deſſelbigen / iſt der Tod. 22Nu jr aber ſeid von der Sünde frey / vnd Gottes Knechte worden / habt jr ewre Frucht / das jr heilig werdet / Das ende aber das ewige Leben. 23Denn der Tod iſt der Sünden ſold / Aber die gabe Gottes iſt das ewige Leben / in Chriſto Jheſu vnſerm HErrn.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Brief des Paulus an die Gemeinde in Phillipi

Phil 2,14-16(17-18)

POOL

M
1

 

Biblia

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Philipper.

 

C. II.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Auswirkungen des Heils

Verse 14-16

 

 

Paulus schreibt:

 

THut alles on murmelung vnd on zwei­uel / 15Auff das jr ſeid on tad­del / vnd lauter / vnd Gottes kin­der / vnſtrefflich / mitten vnter dem vn­ſchlach­ti­gem vnd ver­ke­re­ten Ge­ſchlecht / Vnter welchem jr ſcheinet als Liechter in der Welt / 16da mit / das jr haltet ob dem wort des Lebens / Mir zu einem rhum an dem tage Chriſti / als der ich nicht vergeblich gelauffen noch vergeblich geerbeitet habe.

(On zweiuel)

Das ſie nicht mur­ren wider Gott / in vn­ge­dult / auch nicht wan­cken im glau­ben.

 

 

 

 

Verse 17-18

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17Vnd ob ich * geopffert werde / vber dem Opffer vnd Gottesdienſt ewers glaubens / ſo frewe ich mich / vnd frewe mich mit euch allen. 18Desſelbigen ſolt jr euch auch frewen / vnd ſolt euch mit mir frewen.

*

Geopffert werde)

Das iſt / Ob ich ſter­ben müſ­ſe vber dem / das ich euch zu Got­tes die­ner vnd Opf­fer ge­macht hab durchs Eu­an­ge­lium vnd glau­ben / So ſol michs ni­cht dau­ern / ſon­dern wils mit freu­den thun / Vnd jr ſolt mir das ſelb auch mit freu­den gön­nen.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Buch der Offenbarung an Johannes

Offb 10,1-11

POOL

M
2

 

Biblia

 

 

 

 

Die Offenbarung
S. Johannis
des Theologen.

 

C. X.

 

 

Verse 1-11

Der Engel mit dem Büchlein

 

 

Johannes berichtet von seiner Vision:

 

O.

Bapſt.

ICh ſahe einen andern ſtarcken Engel vom Himel herab komen / der war mit einer Wolcken bekleidet / vnd ein Regenbogen auff ſeinem Heubt / vnd ſein Andlitz / wie die Sonne / vnd ſeine Füſſe wie die Fewrpfeiler. 2Vnd er hatte in ſeiner Hand ein Büchlin auff gethan / vnd er ſetzt ſeinen rechten fus auff das Meer / vnd den lincken auff die Erden / 3vnd er ſchrey mit groſſer ſtimme / wie ein Lewe brüllet. Vnd da er ſchrey / redeten ſieben Donner jre ſtimme. 4Vnd da die ſieben Donner jre ſtimme geredt hatten / wolt ich ſie ſchreiben. Da höret ich eine ſtim vom Himel ſagen zu mir / Verſiegel was die ſieben Donner geredt haben / dieſelbigen ſchreibe nicht.

Das iſt der Rö­miſch Papſt im geiſt­li­chen we­ſen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5VND der Engel / den ich ſahe ſtehen auff dem Meer / vnd auff der Erden / hub ſeine Hand auff gen Himel / 6vnd ſchwur bey dem Lebendigen von ewigkeit zu ewigkeit / der den Himel geſchaffen hat / vnd was darinnen iſt / vnd die Erde / vnd was darinnen iſt / vnd das Meer / vnd was darinnen iſt / Das hin furt a keine zeit mehr ſein ſol / 7Sondern in den tagen der ſtimme des ſiebenden

 

 

 

a

(keine zeit)

Alles ſol vnter den Bapſt / was ſe­lig wil wer­den / Auſ­ſer dem Bap­ſtum iſt kein Chri­ſten / Er wil das Heupt al­lein ſein.

 

 

O.

 

Holzschnitt, Bild O aus der Offenbarung des Johannes: Die Vision vom Engel mit dem Buch

 

 

 

 

 

 

 

Engels / wenn er poſaunen wird / So ſol volendet werden das geheimnis Gottes / wie er hat ver­kün­di­get ſeinen Knechten vnd Propheten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VND ich höret eine ſtim vom Himel abermal mit mir reden / vnd ſagen Gehe hin / nim das offene Büchlin von der hand des Engels / der auff dem Meer / vnd auff der Erden ſtehet. 9Vnd ich gieng hin zum Engel / vnd ſprach zu jm / Gib mir das Büchlin. Vnd er ſprach zu mir / Nim hin vnd verſchlings / vnd es wird dich im Bauch krimmen / Aber in deinem Munde wirds ſüſſe ſein wie honig. 10Vnd ich nam das Büchlin von der hand des Engels / vnd verſchlangs / vnd es war ſüſſe in meinem Munde / wie honig / Vnd da ichs geſſen hatte / krimmet michs im Bauch. 11Vnd er ſprach zu mir / Du muſt aber mal weiſſagen den Völckern / vnd Heiden / vnd Sprachen / vnd vielen Königen.

Merck / das Men­ſchen­le­re euſ­ſer­lich ſüſ­ſe ſind / vnd wol ge­fal­len / Aber das Ge­wiſ­ſen ver­der­ben ſie / Pſalm 5. vnd 10.

 

 

 

Holzschnitte der Bibel

Die Holzschnitte der Bibel

Holzschnitt in der Offenbarung des Johannes, Kapitel 10

Bild O: »Die Vision vom Engel mit dem Buch«

Klicken Sie auf das Bild oben, um eine größere Ansicht zu erhalten.

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die in­halt­li­che und the­ma­ti­sche Ge­stal­tung der Got­tes­dien­ste schla­gen die Ord­nun­gen der evan­ge­li­schen Kir­chen seit Jahr­hun­der­ten bib­li­sche Tex­te vor.

Die hier ge­bo­te­nen Tex­te fol­gen ei­ner Kir­chen­ord­nung, die heu­te nicht mehr gül­tig ist!

Bit­te ru­fen Sie den Kir­chen­tag im ak­tu­el­len Jahr auf, wenn Sie wis­sen möch­ten, wel­che Bi­bel­stel­len für Le­sun­gen und Pre­digt nach der gül­ti­gen Kir­chen­ord­nung für den Got­tes­dienst emp­foh­len wer­den.

 

Biblia 1545

   Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 

 

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