4. Sonntag nach Trinitatis

Sonntag, 5. Juli 2009

Titel: Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
5.7.2009 | 4. Sonntag nach Trinitatis
Sonntag
 

4. Sonntag
nach Trinitatis

 

 
Symbol

Johann Andreas Rothe

(† 6. Juli 1758 in Thommendorf [heute: Tomisław, Polen])

Info

Fällt der →Tag Johannes des Täufers (24. Juni) auf den 4. Sonntag nach Trinitatis oder auf einen Tag der vorausgehenden oder folgenden Woche, dann sollen die Lesungen dieses Gedenktages an die Stelle der Sonntagslesungen treten.

 

Fällt der →Gedenktag der Augsburgischen Konfession auf den 4. Sonntag nach Trinitatis, dann kann sein →Proprium das Sonntagsproprium ersetzen, wenn dieser Sonntag nicht schon für die Feier des →Tags der Geburt Johannes des Täufers vorgesehen ist.

 

Fällt der →Tag der Apostel Petrus und Paulus (29. Juni) auf den 4. Sonntag nach Trinitatis oder in die Woche davor, dann wird an diesem Sonntag der Tag der Apostel Petrus und Paulus begangen. Dessen →Proprium ersetzt das Sonntagsproprium.

 

Fällt der→Tag des Besuchs Marias bei Elisabeth, Heimsuchung, (2. Juli) auf den 4. Sonntag nach Trinitatis oder auf einen Tag der vorausgehenden oder folgenden Woche, dann können die Lesungen dieses Gedenktages an die Stelle der Sonntagslesungen treten.

 

Fällt der→Tag des Apostels Jakobus des Älteren (25. Juli) auf den 4. Sonntag nach Trinitatis, dann wird der Tag des Apostels Jakobus des Älteren am Samstag davor oder an einem Tag in der folgenden Woche gefeiert.

 
Wirkung im Kirchenjahr 2008/2009
Achtung!

Der 29. Juni ist in diesem Jahr am Montag vor dem 4. Sonntag nach Trinitatis. Der →Tag der Apostel Petrus und Paulus (29. Juni) wird am 4. Sonntag nach Trinitatis begangen.

Der 2. Juli ist in diesem Jahr am Donnerstag vor dem 4. Sonntag nach Trinitatis. Das →Proprium des→Tags des Besuchs Marias bei Elisabeth, Heimsuchung, (2. Juli) kann das Proprium des 4. Sonntag nach Trinitatis oder des vorhergehenden Sonntags ersetzen.

 

Kalenderblätter

 

Bewegliches Datum
Der 4. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem<br>14. Juni und dem 18. Juli eines Jahres.
 
  • 4. Sonntag nach Trinitatis
  • 12. Sonntag nach →Ostern
  • Abhängig vom →Osterdatum
  • Der 4. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem
    14. Juni und dem 18. Juli eines Jahres.
Symbol: Abstand zum Osterfest
 
  • 84 Tage nach Ostern
  • am 85. Tag nach Ostern, gerechnet ab Ostersonntag
Titel Gottesdienstliche Ordnung
Symbol Evangelisch
 

Der evangelische

4. Sonntag
nach Trinitatis

Gottesdienstliche Ordnung

gültig in den Kirchenjahren 1978/1979 bis 2017/2018

 
 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

 
 

Hallelujavers

 
 

Halleluja.

Das iſt ein köſtlich ding / dem HERRN dan­cken / Vnd lobſingen deinem Namen du Höheſter.

Halleluja.

→Ps 92,2     

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Einer trage des andern Laſt / ſo werdet jr das geſetz Chriſti erfüllen.

→Gal 6,2

Pſalm
42
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Liedauswahl
EG 428 Komm in unsre stolze Welt
oder EG 495 O Gott, du frommer Gott
 

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 

HERR thu meine Lippen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2009 - 2014 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextLk 6,36-42
Epistel Zum TextRom 14,10-13
Altes Testament Zum Text1Mos 50,15-21
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

Im Kirchenjahr 2008/2009 gilt die Reihe I.

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Texte für die Predigt Weitere Texte
2008/2009 5.7.2009 I Zum TextLk 6,36-42 Zum TextJak 1,(19-21)22-25
2009/2010 27.6.2010 II Zum TextRom 14,10-13 Zum TextJak 3,13-18
2010/2011 17.7.2011 III Zum Text1Mos 50,15-21
2011/2012 1.7.2012 IV Zum Text1Petr 3,8-15a(15b-17)
2012/2013 23.6.2013 V Zum TextJoh 8,3-11
2013/2014 13.7.2014 VI Zum TextRom 12,17-21
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext galt.

Reihen:
Die Perikopenordnung von 1978/1979 kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag.

Die Reihen galten nacheinander. Sie umfassten somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.

Die Zählung der Reihen begann im Kirchenjahr 1978/1979 mit Reihe I und wurde kontinuierlich fortgeführt. Nach Reihe VI folgte wieder Reihe I.

Die Reihe I galt für das Kirchenjahr 2008/2009, danach wieder für das Kirchenjahr 2014/2015.
Die Reihe II galt für das Kirchenjahr 2009/2010. Danach wieder für das Kirchenjahr 2015/2016.

Weitere Texte:
Für diesen Tag standen weitere Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passten. Aus ihnen konnte die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzte.

<

 

Titel Perikopen

4. Sonntag nach Trinitatis

Perikopen

Gültig für die Kirchenjahre 1978/1979 bis 2017/2018

DieTexte für Lesungen und Predigt nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG AUS DEM EVANGELIUM UND PREDIGTTEXT

Evangelium nach Lukas

Lk 6,36-42

REIHE

I

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. VI.

 

 

Verse 36-42

Die Rede gegen den Richtgeiſt

|| →Mt 7,1-5

 

 

Jesus sprach:

Mar. 7.

SEid barmhertzig / wie auch ewr Vater barmhertzig iſt. 37Richtet nicht / So werdet jr auch nicht gerichtet. Verdampt nicht / So werdet jr nicht verdampt. Vergebet / So wird euch vergeben. 38Gebt / So wird euch gegeben. Ein vol / getrückt / gerüttelt vnd vberflüſſig Mas wird man in ewern ſchos geben. Denn eben mit dem Mas / da jr mit meſſet / wird man euch wider meſſen.

Matt. 15.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

39VND er ſaget jnen ein Gleichnis / Mag auch ein Blinder einem Blinden den weg weiſen? Werden ſie nicht alle beide in die Gruben fallen? 40Der a Jünger iſt nicht vber ſeinen Meiſter / Wenn der Jünger iſt wie ſein Meiſter / ſo iſt volkomen. 41Was ſiheſtu aber einen Splitter in deines Bruders auge / vnd de Balcken in deinem auge wirſtu nicht gewar? 42Oder wie kanſtu ſagen zu deinem Bruder / Halt ſtille bruder / ich wil den Splitter aus deinem auge ziehen / vnd du ſiheſt ſelbſt nicht den Balcken in deinem auge? Du Heuchler / Zeuch zuuor den Balcken aus deinem auge / vnd beſihe denn / das du den Splitter aus deines Bruders auge zieheſt.

 

 

 

a

(Jünger)

Das iſt / wens dem Jünger ge­het wie dem Mei­ſter / ſo gehets recht.

 

 

 

 

 

LESUNG AUS DEN EPISTELN UND PREDIGTTEXT

Brief des Paulus an die Gemeinde in Rom

Rom 14,10-13

REIHE

II

 

Biblia

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

C. XIIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Von den Schwachen und Starken im Glauben

Verse 10-13

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

→Jeſa. 45.

DV aber / was richteſtu deinen Bru­der? Oder du ander / was ver­ach­te­ſtu deinen Bruder? Wir werden alle fur den richtſtuel Chriſti dar­ge­ſtel­let werden / 11Nach dem ge­ſchrie­ben ſtehet / So war als ich lebe / ſpricht der HERr / mir ſollen alle Knie gebeuget werden / vnd alle Zungen ſollen Gott bekennen. 12So wird nu ein jglicher fur ſich ſelbs Gotte rechenſchafft geben. 13Darumb laſſet vns nicht mehr einer den andern richten / ſondern das richtet viel mehr / das niemand ſeinem Bruder einen anſtos oder ergernis darſtelle.

 

 

 

 

 

 

(Mir)

So mus Chriſtus rechter Gott ſein / weil ſolches ſol fur ſeinem Richtſtuel geſchehen.

 

 

 

 

LESUNG AUS DEM ALTEN TESTAMENT UND PREDIGTTEXT

Erstes Buch Mose | Genesis

1Mos 50,15-21

REIHE

III

 

Biblia

 

 

 

 

Das Erſte Bucĥ
Móẛe.

 

C. L.

 

 

Verse 15-21

Joſephs Edelmut und ſein Tod

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DIe Brüder aber Joſeph furchten ſich / da jr Vater geſtorben war / vnd ſprachen / Joſeph möcht vns gram ſein / vnd vergelten alle bosheit die wir an jm gethan haben. 16Darumb lieſſen ſie jm ſagen / Dein Vater befalh fur ſeinem tod / vnd ſprach / 17Alſo ſolt jr Joſeph ſagen / Lieber / vergib deinen Brüdern die miſſethat vnd jre ſünde / das ſie ſo vbel an dir gethan haben. Lieber / So vergib nu dieſe miſſethat vns den Dienern des Gottes deines Vaters / Aber Joſeph weinet / da ſie ſolchs mit jm redten. 18Vnd ſeine Brüder giengen hin / vnd fielen fur jm nider / vnd ſprachen / Sihe / Wir ſind deine Knechte. 19Joſeph ſprach zu jnen / Fürchtet euch nicht / Denn ich bin vnter Gott. 20Ir gedachtets böſe mit mir zumachen / Aber Gott gedachts gut zu machen / das er thet / wie es jtzt am tage iſt / zu erhalten viel volcks. 21So fürchtet euch nu nicht / Ich wil euch verſorgen vnd ewre Kinder / Vnd er tröſtet ſie / vnd redet freundlich mit jnen.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Erster Brief des Petrus

1Petr 3,8-15a(15b-17)

REIHE

IV

 

Biblia

 

 

 

 

Die erſte Epiſtel
S. Peters.

 

C. III.

 

 

Aus dem Abschnitt

Mahnungen an die ganze Gemeinde

Verse 8-15a

 

 

Petrus schreibt:

Rom. 1.

→*1)

 

 

 

 

 

 

 

 

→Pſal. 34.

SEid alleſampt gleich geſinnet / mit­leidig / brüderlich / barm­her­tzig / freundlich. 9Ver­gel­tet nicht böſes mit böſem / oder ſchelt­wort mit ſchelt­wort / ſon­dern da gegen ſegenet / Vnd wiſſet das jr dazu beruffen ſeid / das jr den Segen beerbet. 10Denn wer leben wil vnd gute tage ſehen / Der ſchweige ſeine Zunge / das ſie nichts böſes rede / vnd ſeine Lippen / das ſie nicht triegen. 11Er wende ſich vom böſen / vnd thue gutes / Er ſuche Friede vnd jage jm nach. 12Denn die augen des HERRN ſehen auff die Gerechten / vnd ſeine ohren auff jr gebet. Das angeſichte aber des HERRN ſihet auff die da böſes thun.

 

 

 

 

 

 

→Jeſa. 8.

 

13VND wer iſt / der euch ſchaden kündte / ſo jr dem guten nachkomet? 14Vnd ob jr auch leidet vmb Gerechtigkeit willen / ſo ſeid jr doch ſelig. Fürchtet euch aber fur jrem trotzen nicht / vnd erſchreckt nicht / 15aHeiliget aber Gott den HERRN in ewrem hertzen.

 

 

 

 

Fakultativ: Verse 15b-17

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15bSeid aber allezeit bereit zur Verantwortung jederman / der grund foddert der Hoffnung / die in euch iſt / 16vnd das mit ſanfftmütigkeit vnd furcht / Vnd habt ein gut gewiſſen / Auff das ſie / ſo von euch affterreden / als von Vbelthetern / zuſchanden werden / das ſie geſchmecht haben ewern guten wandel in Chriſto.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17DEnn es iſt beſſer / ſo es Gottes wille iſt / das jr von Wolthat wegen leidet / denn von Vbelthat wegen. 18Sintemal auch Chriſtus ein mal fur vnſer ſünde gelidden hat / der Gerechte fur die Vngerechten / Auff das er vns Gotte opfferte / Vnd iſt getödtet nach dem Fleiſch / Aber lebendig gemacht nach dem Geiſt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*1) Die Angabe Rom. 1. ist vermutlich ein Druckfehler und meint Rom. 12.
Wir haben daher auf die Stelle Rom 12,14-18 verknüpft.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Evangelium nach Johannes

Joh 8,3-11

REIHE

V

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. VIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Jeſus und die Ehebrecherin

Verse 3-11

 

 

 

 

 

 

 

Leu. 20.

DIe Schrifftgelerten vnd Phariſeer brach­ten ein Weib zu Jheſus / im Ehe­bruch begriffen / vnd ſtelleten ſie ins mittel dar / 4vnd ſprachen zu jm / Meiſter / Dis Weib iſt be­grif­fen auff friſcher that im Ehebruch. 5Moſes aber hat vns im Geſetz geboten / ſolche zu ſteinigen. Was ſageſtu? 6Das ſprachen ſie aber / jn zuuerſuchen / auff das ſie eine ſache zu jm hetten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ABer Jheſus bücket ſich nider / vnd ſchreib mit dem Finger auff die erden. 7Als ſie nu anhielten jn zu fragen / richtet er ſich auff / vnd ſprach zu jnen / Wer vnter euch on ſunde iſt / der werffe den erſten ſtein auff ſie. 8Vnd bücket ſich wider nider / vnd ſchreib auff die erden. 9Da ſie aber das höreten / giengen ſie hinaus / einer nach dem andern / von den Elteſten an / vnd Jheſus ward gelaſſen alleine / vnd das Weib im mittel ſtehend. 10Jheſus aber richtet ſich auff / vnd da er niemand ſahe / denn das weib / ſprach er zu jr / Weib / wo ſind ſie / deine Verkleger? Hat dich niemand verdampt? 11Sie aber ſprach / HErr / niemand. Jheſus aber ſprach / So verdamne ich dich auch nicht. Gehe hin / vnd ſündige fort nicht mehr.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Brief des Paulus an die Gemeinde in Rom

Rom 12,17-21

REIHE

VI

 

Biblia

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

C. XII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Ermahnung zur brüderlichen Gemeinſchaft

Verse 17-21

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

→Deut. 32.

 

 

 

 

Prou. 21.

 

VErgeltet niemand böſes mit böſem. Vlei­ſ­ſ­iget euch der ehrbarkeit gegen jederman / 18Iſt es müglich / ſo viel an euch iſt / ſo habt mit allen Men­ſchen friede. 19Rechet euch ſelber nicht / meine Liebeſten / ſondern gebet raum dem zorn (Gottes) Denn es ſtehet geſchrieben / Die Rache iſt mein / Ich wil vergelten / ſpricht der HERR.20So nu deinen Feind hungert / ſo ſpeiſe jn / Dürſtet jn / ſo trencke jn / Wenn du das thuſt / ſo wirſtu fewrige c Kolen auff ſein Heubt ſamlen. 21Las dich nicht das böſe vberwinden / Sondern vberwinde das böſe mit gutem.

 

 

 

 

 

 

c

(Kolen)

Fewer auff das Heubt legen iſt / das der Feind durch Wolthat / vber ſich ſelbs er­zürnet / das er vns ſo vbel gethan hat.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Brief des Jakobus

Jak 1,(19-21)22-25

POOL

M
1

 

Biblia

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Jacobi.

 

C. I.

 

 

Aus dem Abschnitt

Nicht nur Hörer, ſondern auch Täter des Wortes ſein

Fakultativ: Verse 19-21

 

 

Jakobus schreibt:

 

DArumb / lieben Brüder / ein jglicher Men­ſch ſey ſchnel zu hören / Lang­ſam aber zu reden / vnd lang­ſam zum zorn / 20Denn des Men­ſchen zorn thut nicht was fur Gott recht iſt.

 

21DArumb ſo leget abe alle Vnſauberkeit vnd alle Bosheit / vnd nempt das Wort an mit ſanfftmut / das in euch gepflantzet iſt / welches kan ewer Seele ſelig machen.

 

 

 

 

Verse 22-25

 

 

 

 

Jakobus schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SEid aber Theter des worts vnd nicht Hörer allein / damit jr euch ſelbs betrieget. 23Denn ſo jemand iſt ein Hörer des worts / vnd nicht ein Theter / Der iſt gleich einem Man / der ſein leiblich Angeſichte im Spiegel beſchawet / 24Denn nach dem er ſich beſchawet hat / gehet er von ſtund an dauon / vnd vergiſſet wie er geſtalt war. 25Wer aber durchſchawet in das volkomen Geſetz der freiheit / vnd darinnen beharret / vnd iſt nicht ein vergeſlicher Hörer / ſondern ein Theter / Derſelbige wird ſelig ſein in ſeiner that.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Brief des Jakobus

Jak 3,13-18

POOL

M
2

 

Biblia

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Jacobi.

 

C. III.

 

 

Verse 13-18

Die wahre Weisheit

 

 

Jakobus schreibt:

 

WEr iſt weiſe vnd klug vnter euch? der erzeige mit ſeinem guten wan­del ſeine werck / in der ſanfft­mut vnd weisheit. 14Habt jr aber bittern neid vnd zanck in ewern hertzen / So rhümet euch nicht / vnd lieget nicht wider die Warheit. 15Denn das iſt nicht die weisheit / die von oben her ab kompt / Sondern jrdiſch / menſchlich vnd teufeliſch. 16Denn wo neid vnd zanck iſt / da iſt vnordnung vnd eitel böſe ding. 17Die Weisheit aber von oben her / iſt auffs erſt keuſch / darnach friedſam / gelinde / leſſt jr ſagen / vol barmhertzigkeit vnd guter früchte / vnparteiſch / on heucheley. 18Die frucht aber der Gerechtigkeit wird geſeet im friede / denen / die den friede halten.

 

 

 

Gedankenpausen

 

»Der Gerechte wird seines Glaubens leben.«

Römerbrief, Kapitel 1, Verse 16a und 17

 

Leittext für die Zeit nach Trinitatis

Wir ha­ben den Text→Römer 1,16A.17 als Leit­text für die Bei­trä­ge zu den Sonn­ta­gen nach Tri­ni­ta­tis ge­wählt. In die­ser Zeit ste­hen die The­men »Glau­be« und »Ge­mein­de« im Vor­der­grund der Ver­kün­di­gung. Es geht um die Fra­ge­stel­lun­gen, was Glau­ben ist, wie sich Glau­ben zeigt und aus­wirkt, wie die Ge­mein­de Glau­ben um­set­zen und le­ben kann, wie Glau­ben die Ge­mein­de formt.

Ne­ben dem Vaterunser, der Se­gens­bi­tte und dem Glau­bens­be­kenn­tnis bie­ten die Aus­füh­run­gen von Pau­lus wun­der­ba­re An­lei­tun­gen für prak­ti­zier­tes Chris­ten­tum. Sie er­klä­ren in äu­ßert knap­per Form Sinn, In­hal­te und Ziel des Glau­bens.

Sie fin­den An­re­gun­gen für ei­ge­nen Ge­dan­ken über das The­ma Glau­ben in die­sem Ar­ti­kel:

Die Einladung zum Glauben | © Geschütztes Bildmaterial
Zum Artikel

→Die Einladung zum Glauben

Genügt es, Glau­ben zu be­ken­nen? Wie wirkt sich die­ses Be­kennt­nis aus? Ist mehr zu tun? Wie kann ich den Er­folg mes­sen? Was ist das Ziel des Glau­bens?

Anregungen für Ihre Gedanken

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die in­halt­li­che und the­ma­ti­sche Ge­stal­tung der Got­tes­dien­ste schla­gen die Ord­nun­gen der evan­ge­li­schen Kir­chen seit Jahr­hun­der­ten bib­li­sche Tex­te vor.

Die hier ge­bo­te­nen Tex­te fol­gen ei­ner Kir­chen­ord­nung, die heu­te nicht mehr gül­tig ist!

Bit­te ru­fen Sie den Kir­chen­tag im ak­tu­el­len Jahr auf, wenn Sie wis­sen möch­ten, wel­che Bi­bel­stel­len für Le­sun­gen und Pre­digt nach der gül­ti­gen Kir­chen­ord­nung für den Got­tes­dienst emp­foh­len wer­den.

 

Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe der Lutherbibel von 1545

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 

 

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Der Sonntag thematisiert die Tri­ni­tät, die Drei­fal­tig­keit Got­tes, und das Glau­bens­be­kennt­nis. Wir be­leuch­ten Hin­ter­grün­de und be­trach­ten sie kri­tisch.

Mehr darüber in diesem Artikel.
Der Gerechte wird seines Glauben leben
Titel

→Der Gerechte wird seines Glaubens leben

Römer 1,16a.17 | Lutherbibel 1545

Der Gerechte wird ſeines Glaubens leben.

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