Tag des Apostels Jakobus des Älteren
Mittwoch, 25. Juli 2018

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Titel: Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Rot
25.7.2018 | Tag des Apostels Jakobus des Älteren
Mittwoch
 

Kirchenjahr 2017/2018

Tag des Apostels
Jakobus des Älteren

 

 
Symbol

Jakobus der Ältere [Apostel]
(† um 44 n. Chr.)

Symbol

Thomas von Kempen
(† 25. Juli 1471 im Kloster Agnetenberg bei Zwolle, Niederlande)

 
Kalenderblätter
 
Festes Datum
25. Juli
     
  • Der Tag des Apostels Jakobus des Älteren
    ist immer der 25. Juli eines Jahres.
Titel Gottesdienstliche Ordnung
Symbol Evangelisch
 

Der evangelische

Tag des Apostels Jakobus des Älteren

Gottesdienstliche Ordnung

gültig in den Kirchenjahren 1978/1979 bis 2017/2018

 
 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Rot

Rot

 
 

Hallelujavers

 
 

Halleluja.

Frewet euch des HERRN / jr Gerechten / Die Fromen ſollen jn ſchon preiſen.

Halleluja.

→Ps 33,1     

 
 

Spruch

 
Biblia
1545
 

Spruch für den Tag

 

Wie lieblich ſind auff den Bergen die Füſſe der Boten / die da Friede verkündigen / Guts predigen / Heil verkündigen.

→Jes 52,7

Hinweis: Es gilt der Wochenspalm des vorgehenden Sonntags.

 

 

Lied für den Tag

 
Liedauswahl
EG 154 Herr, mach uns stark im Mut, der dich bekennt
oder EG 250 Ich lobe dich von ganzer Seelen
 

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 

HERR thu meine Lipppen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2018 - 2023 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextMt 20,20-23
Epistel Zum TextRom 8,28-39
Altes Testament ./.
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

Im Kirchenjahr 2017/2018 gilt die Reihe IV.

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Texte für die Predigt Weitere Texte
2017/2018 25.7.2018 IV – keine Predigt vorgesehen –
2018/2019 25.7.2019 Ab hier gilt die neue Ordnung 2018/2019.
2019/2020 25.7.2020  
2020/2021 25.7.2021  
2021/2022 25.7.2022  
2022/2023 25.7.2023  
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext galt.

Reihen:
Die Perikopenordnung von 1978/1979 kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag.

Die Reihen galten nacheinander. Sie umfassten somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.

Die Zählung der Reihen begann im Kirchenjahr 1978/1979 mit Reihe I und wurde kontinuierlich fortgeführt. Nach Reihe VI folgte wieder Reihe I.

Die Reihe IV galt für das Kirchenjahr 2017/2018.

Neue Ordung ab 2018/2919:
Die Gültigkeit der Textordnung von 1979 endete mit dem Kirchenjahr 2017/2018 in Reihe IV.

Seit dem Kirchenjahr 2018/2019 gilt eine neue Textordnung, die mit Reihe I begann. Die zugehörigen Lese- und Predigttexte sind auf dieser Seite nicht abgebildet.
Bitte rufen Sie den Tag für ein Jahr ab 2019 auf.

Tage ohne Predigt:
An einigen Gedenktagen war für den Gottesdienst keine Predigt vorgesehen, sondern nur die Lesung aus Epistel oder Evangelium, ggf. aus dem Altem Testament.
Wir führen die Tabelle der Predigttexte dennoch, um die absichtliche Ausslassung unmissverständlich kenntlich zu machen.

 
Titel Perikopen

Tag des Apostels Jakobus des Älteren

Perikopen

Gültig für die Kirchenjahre 1978/1979 bis 2017/2018

DieTexte für Lesungen und Predigt nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG AUS DEM EVANGELIUM

Evangelium nach Matthäus

Mt 20,20-23

LESUNG

EV

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. XX.

 

 

Verse 20-23

Die Söhne des Zebedäus

|| →Mk 10,35-45

Mar. 10.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA trat zu Jheſus die Mutter der kinder Zebedei / mit jren Sönen / fiel fur jm nider / vnd bat etwas von jm. 21Vnd er ſprach zu jr / Was wiltu / Sie ſprach zu jm / Las dieſe meine zween Söne ſitzen in deinem Reich / einen zu deiner Rechten / vnd den andern zu deiner Lincken. 22Aber Jheſus antwortet / vnd ſprach / Ir wiſſet nicht / was jr bittet. Könnet jr den Kelch trincken / den ich trincken werde / vnd euch teuffen laſſen / mit der Tauff / da ich mit getaufft werde? Sie ſprachen zu jm / Ja / wol. 23Vnd er ſprach zu jnen / Meinen Kelch ſolt jr zwar trincken / vnd mit der Tauffe / da ich mit getaufft werde / ſolt jr getaufft werden. Aber das ſitzen zu meiner Rechten vnd Lincken zu geben / ſtehet mir nicht zu / Sondern denen es bereitet iſt von meinem Vater.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Den Kelch)

Das iſt leiden. Das Fleiſch aber wil jmer ehe herr­lich werden / denn es gecreutziget wird / ehe erhöhet denn es ernidrigt wird.

 

 

 

 

LESUNG AUS DEN EPISTELN

Brief des Paulus an die Gemeinde in Rom

Rom 8,28-39

LESUNG

EP

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

C. VIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Hoffnung vnd Gewiſſheit

Verse 28-39

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WIr wiſſen aber / das denen / die Gott lieben / alle ding zum beſten dienen / die nach dem Furſatz beruffen ſind. 29Denn welche er zuuor verſehen hat / die hat er auch verordnet / das ſie gleich ſein ſolten dem Ebenbilde ſeines Sons / Auff das derſelbige der Erſtgeborne ſey vnter vielen Brüdern. 30Welche er aber verordnet hat / die hat er auch beruffen. Welche er aber beruffen hat / die hat er auch gerecht gemacht. Welche er aber hat gerecht gemacht / die hat er auch herrlich gemacht.

WAs wollen wir denn weiter ſagen? Iſt Gott fur vns / Wer mag wider vns ſein? 32Welcher auch ſeines eigen Sons nicht hat verſchonet / Sondern hat jn fur vns alle da hin gegeben / Wie ſolt er vns mit jm nicht alles ſchencken? 33Wer wil die auſſerweleten Gottes beſchüldigen? Gott iſt hie / der da gerecht machet. 34Wer wil verdamnen? Chriſtus iſt hie / der geſtorben iſt / Ja viel mehr / der auch aufferwecket iſt / welcher iſt zur rechten Gottes / vnd vertrit vns.

 

 

 

 

 

→Pſal. 44.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

35WEr wil vns ſcheiden von der liebe Gottes? Trübſal oder angſt? oder verfolgung? oder hunger? oder blöſſe? oder ferligkeit? oder ſchwert? 36Wie geſchrieben ſtehet / Vmb deinen willen werden wir getödtet den gantzen tag / Wir ſind geachtet fur Schlachtſchafe.37Aber in dem allen vberwinden wir weit / vmb des willen / der vns geliebet hat. 38Denn ich bin gewis / Das weder Tod noch Leben / weder Engel noch Fürſtenthum / noch gewalt / weder gegenwertiges noch zukünfftiges / 39weder hohes noch tieffes noch keine andere Creatur / mag vns ſcheiden von der liebe Gottes / die in Chriſto Jheſu iſt vnſerm HErrn.

 

 

Hintergründig

Apostelfeste

Die Apostel und ihre Gedenktage

Die Jünger Jesu

Die Bezeichnung »Apostel« meint im Deut­schen »Ge­sand­ter«. In der kirch­li­chen Auf­fas­sung han­delt es sich um den in­ne­ren Kreis der Jün­ger Jesu. Diese Jün­ger wa­ren zu Leb­zei­ten Jesu seit dessen Tau­fe durch Johannes sei­ne engsten Be­glei­ter. Allen Apo­s­teln wur­de der Sen­dungs­auf­trag, wie er in →Matthäus 28,19 be­schrie­ben ist, von Jesus selbst er­teilt.

Die Na­mens­lis­te der ers­ten zwölf Apo­s­tel, die Jesus be­ru­fen hatte, fin­det sich in der Bi­bel an meh­re­ren Stel­len, so im Matthäus-Evan­ge­li­um (→Mt 10,1-4), im Markus-Evan­ge­li­um (→Mk 3,13-19) und im Lukas-Evan­ge­li­um ( →Lk 6,12-16).

 

Den Text aus dem Lukas­evan­ge­li­um ge­ben wir hier in sprach­lich über­ar­bei­te­ter Form wieder:

 

Das Evangelium nach Lukas

Die Auswahl der Zwölf Apostel

 

6 12 In diesen Tag stieg Jesus auf einen Berg, um zu beten. Er verbrachte eine ganze Nacht im Gebet zu Gott. 13 Als es Tag geworden war, rief er seine Jünger. Aus ihnen wählte er zwölf aus, die er Apostel nannte.

14 Simon, den er auch Petrus nannte, und Andreas, seinen Bruder, Jakobus und Johannes, Philippus und Bartholomäus, 15 Matthäus und Thomas, Jakobus, den Sohn des Alphäus, und Simon mit dem Beinamen Zelot, 16 und Judas, den Sohn des Jakobus, und Judas Iskariot, der zum Verräter wurde.

 

Der Text in der Bibel von 1545:
→Lukas 6,12-16

 

Der Kreis der Apostel

In der Apo­s­tel­ge­schich­te wird der Kreis der Apo­s­tel be­nannt, wie er sich nach Jesu Auf­er­ste­hung und Him­mel­fahrt ent­wickelt hatte. Die Lis­te in der →Apo­s­tel­ge­schich­te 1,13 nennt nur noch elf Na­men und lässt Judas Iskariot aus.

In →Apo­s­tel­ge­schich­te 1,21-26 wird über eine Nach­wahl be­rich­tet, die nö­tig war, da­mit der Kreis der Apo­s­tel wie­der aus 12 Per­so­nen be­stün­de. Ge­wählt wurde ein Mann na­mens Matthias.

In der römisch-katholischen Kirche

Zum Kreis der Apo­s­tel zählt die ka­tho­li­sche Kir­che zu­dem Barnabas und Paulus. Der Text in →Apo­s­tel­ge­schich­te 14,14 be­zeich­net bei­de als Apo­s­tel.

In der Apo­s­tel­ge­schich­te und in den Brie­fen im Neu­en Tes­ta­ment sind wei­te­re Per­so­nen aus­drück­lich als Apo­s­tel be­zeich­net. Ihre Na­men fan­den aber kei­nen Ein­zug in das Ka­len­da­ri­um der rö­mi­schen Kirche.

In der evangelischen Kirche

Die evan­ge­li­sche Kir­che kennt ins­ge­samt 13 Apo­s­tel, für die Ge­denk- und Fei­er­ta­ge im Ka­len­der ein­ge­rich­tet wur­den. In die­ser Lis­te sind Judas Iskariot, der Jesus ver­ra­ten hatte, und Barnabas nicht ent­hal­ten, wohl aber Matthias und Paulus.

 

 

 

Liste der Gedenktage

Apostel Symbol Katholisch
Katholischer
Kalender
Symbol Evangelisch
Evangelischer
Kalender
(ab 1978/1979)
Matthias 14. Mai →24. Februar
24. Februar | Tag des Apostels Matthias
Philippus und Jakobus,
Sohn des Alphäus
(Jakobus der Jüngere)
3. Mai →3. Mai
3. Mai | Tag der Apostel Philippus und Jakobus des Jüngeren
Barnabas 11. Juni kein Gedenktag
Petrus und Paulus
(Peter und Paul)
29. Juni →29. Juni
29. Juni | Tag der Apostel Petrus und Paulus
Thomas 3. Juli →3. Juli1
3. Juli | Tag des Apostels Thomas
Thomas 3. Juli →21. Dezember
21. Dezember | Tag des Apostels Thomas
Jakobus
(Jakobus der Ältere)
25. Juli →25. Juli
25. Juli | Tag des Apostels Jakobus des Älteren
Bartholomäus 24. August →24. August
24. August | Tag des Apostels Bartholomäus
Matthäus 21. September →21. September
21. September | Tag des Apostels und Evangelisten Matthäus
Simon und Judas
(Simon der Eiferer und
Judas, Sohn des Jakobus)
28. Oktober →28. Oktober
28. Oktober | Tag der Apostel Simon und Judas
Andreas 30. November →30. November
30. November | Tag des Apostels Andreas
Johannes 27. Dezember →27. Dezember
27. Dezember | Tag des Apostels und Evangelisten Johannes
 
 
Symbol Evangelisch

Apostelfeste in der Evangelischen Kirche

Die Apo­s­tel­feste der römisch-ka­tho­li­schen Kirche hatte Dr. Martin Luther zu­sam­men mit den Hei­li­gen­festen ab­ge­lehnt (siehe dazu: →M. Luther: Von der Ord­nung des Gottes­diens­tes, 1923; Ab­schnitt 15).

Er sah in den Apo­s­tel­le­gen­den zu wenig Wahr­heit mit Aus­nahme der Ge­schich­te von Paulus. Zwar hatte Luther die Apo­s­tel­feste nicht ab­ge­schafft, emp­fahl aber, sie nicht zu deut­lich zu be­to­nen.

Während die evan­ge­li­schen Kir­chen zu­nächst an den Tra­di­tio­nen der rö­mi­schen Kir­che fest­hiel­ten, ver­lo­ren die Feste recht schnell an Be­deu­tung und ver­schwan­den schließ­lich. Nur das äl­teste Apo­s­tel­fest, das Peter-und-Pauls-Fest (seit etwa 354 nach­ge­wie­sen), hielt sich bis in das 19. Jahr­hun­dert.

Mit den Re­for­men der Kir­che nach dem Drit­ten Reich ka­men wie­der­holt Vor­schlä­ge auf, die Fei­er der Apo­s­tel­feste wie­der zu be­le­ben. Sie fan­den spä­tes­tens ab dem Kir­chen­jahr 1978/1979 ihren Ort in der Kir­chen­ord­nung, doch die Emp­feh­lungen konn­ten sich in der ge­meind­li­chen Pra­xis nicht durch­set­zen. Es gab und gibt keine ge­leb­te Tra­di­tion mehr.

Die Apo­s­tel­feste sind da­her zwar li­tur­gisch an­er­kannt, ha­ben aber im christ­lich-evan­ge­li­schen Le­ben kaum oder nur ge­rin­ge Be­deu­tung.

 
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