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Hintergründig

 

Das Gebet
ist Reden mit Gott

 

 

 

»Alles, was ihr betet und bittet,

glaubt nur, dass ihr's empfangt,

so wird's euch zuteilwerden.«

→Markusevangelium 11,24

 

1 Der Stellenwert des Gebets

Im täg­li­chen Le­ben evan­ge­li­scher Chris­ten ist das Ge­bet von größ­ter Be­deu­tung. Es ist die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Gott. Die­se Kom­mu­ni­ka­ti­on ist Aus­druck des christ­li­chen Glau­bens im Sin­ne ei­ner ge­leb­ten Be­zie­hung zwi­schen Mensch und Gott.

In die­ser Be­zie­hung läuft kei­nes­wegs alles rund! Nichts da­rin ist selbst­ver­ständ­lich. Zwar fu­ßen gu­te Be­zie­hun­gen auf Ver­trau­en, doch wie oft wird das leicht­fer­tig miss­ach­tet, aus­ge­nutzt oder gar miss­braucht? Wie oft sind Miss­ver­ständ­nis­se in Be­zie­hun­gen An­lass für Är­ger, für Ent­täu­schung, für Streit, oder so­gar für Zwei­fel an der Sinn­haf­tig­keit der Be­zie­hung?

Wie in Be­zie­hun­gen zwi­schen Men­schen fällt auch die Be­zie­hung zwi­schen Mensch und Gott nicht vom Him­mel. Sie ist nicht au­to­ma­tisch per­fekt. Sie hat zwar mit Gott zu tun als ei­nen Part­ner in der Be­zie­hung, aber sie ist des­halb nicht »gott­ge­ge­ben«. Sie ist ein An­ge­bot Got­tes, dass wir an­neh­men, ig­no­rie­ren oder ab­leh­nen kön­nen.

Lassen wir uns auf die­ses An­ge­bot ein, dann reicht das Cre­do »Ich glau­be an Gott!« allein nicht da­für aus, um ei­ne gu­te Be­zie­hung Got­tes zu dem Gläu­bi­gen zu be­grün­den. Die Be­zie­hung ist zwei­sei­tig. Sie muss von ei­nem Chris­ten ge­lebt wer­den, nicht nur von Gott, und an ihr muss stän­dig ge­ar­bei­tet wer­den.

Oder an­ders aus­ge­drückt: Wenn wir ho­he Er­war­tun­gen an Gott stel­len, dann soll­ten wir auch sei­ne Er­war­tun­gen re­spek­tie­ren und sie, so gut es uns mög­lich ist, er­fül­len.

Das wie­de­r­um, geht nur, wenn da­rü­ber ge­spro­chen wird. Bei­spiels­wei­se im Ge­bet.

 

2 Das Gebet ist die Be­geg­nung mit Gott

Das Ge­bet ist der Ort, in dem die Be­zie­hung im­mer wie­der ge­stal­tet wird. Es ist die Be­geg­nung mit Gott. In dieser Be­geg­nung wird uns selbst of­fen­bar, wer wir sind. Wir brin­gen un­se­re Ge­dan­ken mit und un­se­re Ge­füh­le, un­se­re Er­war­tun­gen, Wün­sche und Hoff­nun­gen. Es ist ne­ben Bit­ten und Dan­ken ein Ort der Selbst­re­flex­i­on. Das ICH do­mi­niert die Be­geg­nung.

Diese Be­geg­nung ist for­mal iden­tisch mit der Be­geg­nung zwei­er Men­schen.

Wenn wir ei­nem Men­schen ge­gen­über­tre­ten, und da­bei ein Ziel ver­fol­gen, brin­gen wir uns si­tu­a­tiv ein. Ein Ziel könn­te es sein, ei­ne Be­zie­hung zu fes­ti­gen. Zum Bei­spiel, wenn wir sa­gen: »Ich lie­be Dich!«. Zie­le könn­ten auch sein, Zeit mit ei­nem Men­schen zu ver­brin­gen, den man mag (»Wol­len wir Es­sen ge­hen?«), oder ei­nen gün­sti­gen Preis aus­zu­han­deln (»Ist da am Preis noch et­was zu ma­chen?«). Bei­spie­le für Zie­le gibt es viele.

Doch immer wer­den wir un­ser ICH da­rauf aus­rich­ten, oft un­be­wusst, das Ziel zu er­rei­chen. Und wir hof­fen da­rauf, dass sich un­ser Ge­gen­über po­si­tiv auf uns ein­lässt! Wenn nö­tig, kön­nen wir hart­näckig sein. Dann ver­stär­ken wir in die­ser Kom­mu­ni­ka­ti­on un­se­re Aus­sa­gen mit wei­te­ren Ar­gu­men­ten, mit Ges­ten und viel­leicht auch mit gu­ten Wil­lens­be­kun­dun­gen und stel­len ei­ne hoff­nungs­vol­le Zu­kunft in Aus­sicht (»Mit Dir möch­te ich alt wer­den!«, »Das wird ein tol­ler Abend!«, »Wenn der Preis stimmt, kau­fe ich si­cher mehr da­von!«, usw.).

Im Ge­bet ver­hält es sich nicht an­ders.

So, wie wir üb­li­cher­wei­se vor an­de­ren Men­schen ste­hen, uns da­bei selbst ein­brin­gen und uns auf die Si­tu­a­ti­on ein­stel­len, so kön­nen wir uns auch vor Gott stel­len. Ein­fach so, wie wir sind, mit dem An­lie­gen im Ge­päck, das uns be­wegt.

Das Ge­bet er­laubt nicht nur das Be­kennt­nis des Glau­bens, oder Bit­ten um Schutz und Hil­fe. Das Ge­bet geht sehr viel wei­ter! Es er­laubt Fra­gen. Es er­laubt Zwei­fel. Es er­laubt Vor­wür­fe, die klä­rungs­be­dürf­tig sind. Es er­laubt nicht nur Lob, son­dern auch Ta­del. Es er­laubt, ei­nem Är­ger­nis Luft zu ma­chen, wenn nö­tig, eben­so wie Be­zeu­gun­gen von Ver­trau­en und Lie­be. Und es ver­langt Hart­näckig­keit, und die Zu­sa­gen für ei­ne bes­se­re Zu­kunft.

 

3 Wir sind, wer wir sind – auch vor Gott

In der Be­zie­hung zu Gott sind wir Men­schen nun mal so, wie wir sind. Ganz­heit­lich. Voll­stän­dig. Mit allem, was wir in Wirk­lich­keit Den­ken und Re­den, mit allem, was wir tun und lassen.

Wir kön­nen uns nicht auf­tei­len in ei­nen welt­li­chen und in ei­nen kirch­li­chen Men­schen. Und erst recht kön­nen wir nicht nur den re­li­gi­ö­sen, den gläu­bi­gen Teil in uns, in die­se Be­zie­hung mit Gott schi­cken. Ganz oder gar nicht! Wir sit­zen nicht am Po­ker­tisch, an dem es gilt, nur ei­ne ein­zi­ge Rol­le zu spie­len: Po­ker­face.

Die Be­zie­hung zu Gott kann nicht ver­las­sen wer­den, wie man ei­nen Po­ker­tisch nach dem Spiel ver­las­sen kann. Sie fin­det auch zwi­schen den Ge­be­ten und zwi­schen den Kirch­gän­gen statt!

Wenn wir ei­nem Men­schen sa­gen: »Ich lie­be Dich!«, dann wird er die Wor­te hö­ren. Aber sie ge­nü­gen nicht. Der An­ge­spo­che­ne wird die Aus­sa­ge ra­send schnell prü­fen! Er wird sie über­prü­fen an der Per­son, an ih­ren Ei­gen­schaf­ten, an ih­ren Cha­rak­ter­zü­gen, an ih­rem Ver­hal­ten und an ih­rem Han­deln, so­weit es sicht­bar und be­kannt ist, an ih­ren Stär­ken und Schwä­chen, an ih­rer Ver­läss­lich­keit und an der Ernst­haf­tig­keit, mit der die Per­son spricht. Denn die Fra­ge, die sich dem An­ge­spro­che­nen stellt, ist: Kann ich dem, der das sagt, und sei­nen Wor­ten, die er spricht, ver­trau­en?

 

4 Es geht in Beziehungen um Vertrauen

Das Ge­bet ist ei­ne ver­trau­li­che An­ge­le­gen­heit. Das meint: Es setzt auf Ver­trau­en. Wir dür­fen im Ge­bet und in der Be­zie­hung zu Gott von ihm die nö­ti­ge Of­fen­heit er­war­ten, die die­ses Ver­trau­en be­grün­det. Das be­deu­tet aber auch: Auch wir müs­sen of­fen sein, dür­fen uns nicht ver­stel­len, und müs­sen die Grund­la­gen für Ver­trau­en schaf­fen.

Das ist in al­ler Re­gel ein lan­ger Weg. Ver­trau­en ent­steht nicht spon­tan. Zwar gibt es durch­aus die »Lie­be auf den ers­ten Blick«, aber auch in ei­ner sol­chen Lie­bes­be­zie­hung muss sich ge­gen­sei­ti­ges Ver­trau­en erst ent­wi­ckeln. Da­für ist es un­um­gäng­lich, mög­lichst viel ge­mein­sam zu un­ter­neh­men, mög­lichst viel Zeit mit­ein­an­der zu ver­brin­gen und mög­lichst viel gemein­sam mit­ein­an­der zu spre­chen. So lernt man sich ken­nen und gibt dem Ge­gen­über die Chan­ce, zu ver­trau­en.

 

5 Vertrauen braucht Zeit

Be­ten be­nö­tigt wie Ge­sprä­che zwi­schen Men­schen Zeit. Nur so lässt sich ei­ne Be­zie­hung ge­stal­ten und auf­recht­er­hal­ten.

Es ge­nügt nicht, nur ein­mal zu be­ten, oder zwei­mal, oder drei­mal. Denn sonst ist die Ge­fahr groß, dass sich Ver­trau­en nicht ent­wi­ckelt, dass Miss­ver­ständ­nis­se auf­kom­men und sich Ent­täu­schung breit macht.

Aus Miss­ver­ständ­nis­sen und Ent­täu­schun­gen wach­sen Zwei­fel, die frü­her oder spä­ter den Ent­täusch­ten da­zu ver­lei­ten, sich aus der Be­zie­hung zu lö­sen. Ent­täusch­te be­ten nicht mehr.

Und es kann noch schlim­mer kom­men: Ent­täusch­te Chris­ten ver­nei­nen all­zu oft die Ge­gen­wart Got­tes. Sie wen­den sich von der Kir­che ab. Vie­le ver­lie­ren ih­ren Glau­ben an Gott voll­stän­dig, zu­min­dest auf ei­ner ra­ti­o­na­len Ebe­ne.

Doch oft bleibt auch dann noch ein klei­ner Rest an Ge­fühl, dass es et­was ge­ben mag, was un­ser ra­ti­o­na­les Den­ken nicht fas­sen kann. Es tritt bei­spiels­wei­se dann zu­ta­ge, wenn uns au­ßer­ge­wöhn­li­ches Leid über­fällt und un­ser Schick­sal ge­fühlt »in Got­tes Hand« liegt.

Dann wen­den sich nicht sel­ten auch sol­che Men­schen in ihrer Not an Gott, die sonst mit Reli­gion, Glau­be und Kir­che nicht viel zu tun ha­ben wollen.

Doch Gott ist kein Arzt in ei­ner Not­auf­nah­me, den man nur auf­sucht, wenn die Not es er­for­dert, und den man mög­lichst schnell wie­der ver­lässt, so­bald das Pro­blem be­ho­ben, die Krank­heit ge­heilt oder die Wun­de ver­sorgt ist.

Wer sich auf Gott ein­lässt, der wird recht bald fest­stel­len: Gott ist ein Le­bens­part­ner. Er be­glei­tet uns durch un­ser ge­sam­tes Le­ben. Und auch dann, wenn es uns gut geht, wenn wir in Frie­den sor­gen­frei le­ben kön­nen, möch­te er da­bei sein. Täg­lich.

Räu­men Sie Gott Zeit mit Ih­nen ein. Denn Ver­trau­en zu ent­wi­ckeln braucht sehr viel Zeit. Es ist ein Pro­zess, der nie­mals en­det. Und soll­te er doch ein­mal ab­bre­chen, kön­nen Sie ihn je­der­zeit neu be­gin­nen. Im Ge­bet.

 

6 Der Sinn der Gebetssammlungen

Ge­bets­samm­lun­gen, wie sie auf un­se­ren Sei­ten er­schei­nen, oder wie sie in Ih­rem Ge­sang­buch ab­ge­druckt sind, möch­ten da­zu an­re­gen, sich die­se Zeit täg­lich zu neh­men, even­tu­ell auch mehr­mals am Tag.

Die emp­foh­le­nen Ge­be­te möch­ten Sie da­bei un­ter­stüt­zen, Ver­trau­en zu ent­wi­ckeln, Ge­duld zu ha­ben, Miss­ver­ständ­nis­se zu ver­mei­den, und die Of­fen­heit, in der die Be­geg­nung ge­stal­tet wird, mehr und mehr wach­sen zu las­sen.

Das soll nicht be­deu­ten, dass Sie Ih­re ei­ge­nen Wor­te nicht be­ten dür­fen. Im Ge­gen­teil!

Ge­be­te in Ge­bets­samm­lun­gen kön­nen nur all­ge­mein ge­fasst sein. Sie bie­ten ein gu­tes Grund­ge­rüst und sind immer dann sinn­voll, wenn Sie selbst nichts zu sa­gen ha­ben, was für Sie per­sön­lich aus Ih­rem Le­ben he­r­aus von Be­deu­tung ist, oder selbst nichts sa­gen möch­ten.

Doch wir sind uns si­cher: Sie ha­ben et­was zu sa­gen!

 

7 Gestalten Sie Ihre Gebet persönlich!

Un­se­re Emp­feh­lung lau­tet da­her: Brin­gen Sie im­mer wie­der und im­mer öf­ter in ein Ge­bet die The­men ein, die Sie be­we­gen, und die für Sie zum Zeit­punkt des Be­tens von Be­deu­tung sind.

Das müs­sen längst kei­ne gro­ßen, dra­ma­ti­schen The­men sein (wie bei­spiels­wei­se Krank­heit oder Trau­er um ei­nen ge­lieb­ten Men­schen), das kön­nen auch schein­ba­re Be­lang­lo­sig­kei­ten sein, für die es sich lohnt, da­rü­ber im Ge­bet zu spre­chen.

Gab es viel­leicht ei­nen är­ger­li­chen Zwist mit ei­nem Nach­barn? Hat sie die Freu­de über Mohn­blu­men, die am Feld­rand so herr­lich er­blüh­ten, be­wegt? War die fast un­schein­ba­re Ges­te Ih­res klei­nen Kin­des, die so­viel Lie­be be­wies, nicht über­ra­schend für Sie? Hat sie nicht ein woh­li­ges Ge­fühl er­füllt, weil das Abend­es­sen so schmack­haft zu­be­rei­tet war?

Vie­le Men­schen be­we­gen auch Sor­gen. Da kann die be­vor­ste­hen­de Prü­fung, das Be­wer­bungs­ge­spräch oder ein Ge­spräch mit dem Chef Ängs­te schü­ren. Vie­le El­tern treibt die Sor­ge um ih­re Kin­der um. Man wünscht sich, dass der Part­ner nach ei­nem Ar­beits­tag oder nach ei­ner Dienst­rei­se wie­der ge­sund nach Hau­se kom­me. Und so wei­ter. Es sind Sor­gen um die Zu­kunft, die wir mit un­se­ren An­ge­hö­ri­gen und Freun­den doch si­cher, ge­sund und in Frie­den er­le­ben möch­ten.

Also: Wer­den sie kon­kret! For­mu­lie­ren Sie, was sie be­wegt!

Seich­tes Da­her­ge­plap­per, ab­ge­nütz­te Flos­keln, lee­re Wort­hül­sen, hoch­tra­ben­des Ge­schwa­fel, – wo­möglich noch in ei­ner Spra­che, die ir­gend­wie »kirch­lich« an­mu­tet!, – nie­mand mag das! Auch Gott nicht.

 

8 Ziel

Das Ziel ist es, dass sich die Macht des Betens
in Ih­nen und in ihrer Be­zie­hung zu Gott entfalten kann!

 

9 Das Vaterunser

Doch es sei an­ge­merkt: Wenn Sie Schwie­rig­kei­ten ha­ben, sol­che Ge­be­te zu spre­chen, oder wenn Sie es ab­leh­nen, sich der­art im Ge­bet zu öff­nen, dann ist immer und je­der­zeit das Va­ter­un­ser das rich­ti­ge Ge­bet. Es ge­nügt voll­kom­men. Es ent­hält alles, was für ei­ne er­folg­rei­che Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Gott nö­tig ist.

Doch Vor­sicht! Be­ten Sie es nicht aus Rou­ti­ne oder aus falsch ver­stan­de­ner, christ­li­cher Dis­zi­plin he­r­aus. Das Va­ter­un­ser darf nicht zu ei­ner lee­ren Flos­kel oder zum Ge­le­gen­heits­ge­bet ver­kom­men!

Das Ge­gen­über, Gott, wird ra­send schnell prü­fen, ob es in der nö­ti­gen Ernst­haf­tig­keit ge­spro­chen und ge­meint ist, wel­che kon­kre­ten, sehr per­sön­li­chen An­läs­se und Be­weg­grün­de sich hin­ter den ge­spro­che­nen Bit­ten und Be­kennt­nis­sen be­fin­den, und ob dem Spre­cher Ver­trau­en ge­schenkt wer­den kann.

Sie soll­ten sich ein­mal die Zeit neh­men, über die Sät­ze im Va­ter­un­ser nach­zu­den­ken. Denn die­ses Ge­bet ist kei­ne For­mel, die man for­mel­haft, mit ab­ge­schalte­tem Gehirn nach­plap­pern soll­te, son­dern es ist ein hoch­gra­dig ver­dich­te­ter Re­de­text, der ge­nau auf Ihre Si­tu­a­ti­on als Christ zu­ge­schnit­ten ist.

Der Text er­gibt nur dann Sinn, wenn Sie die Be­deu­tung der Be­kennt­nis­se, Bit­ten, und Zu­sa­gen für künf­ti­ges Heil, die da­rin ent­hal­ten sind, für Ihr Le­ben ver­stan­den ha­ben.

Sei­en Sie dann nicht über­rascht! Wenn Sie das Be­ten des Va­ter­un­sers in der nö­ti­gen Kon­zen­tra­ti­on und Ernst­haf­tig­keit be­herr­schen, wer­den sich bei je­dem Satz, den Sie spre­chen, im Ih­rem Kopf neue Ge­dan­ken auf­tun. Die­se Ge­dan­ken schwin­gen in Ih­rem Ge­bet mit. Sie un­ter­füt­tern auf die­se Wei­se un­be­wußt die ge­spro­che­nen Wor­te mit dem, was sie für Sie ganz per­sön­lich be­deu­ten, und mit dem, was für Sie in die­sem kur­zem Mo­ment wirk­lich wich­tig ist.

Sie soll­ten das Va­ter­un­ser oft spre­chen. Viel­leicht täg­lich, viel­leicht mor­gens und abends? Es geht da­bei da­r­um, dass Sie sich Zeit neh­men für ih­re Be­zie­hung zu Gott.

Schaffen Sie im Ge­bet Ver­trau­en und ver­trau­en Sie! Dann steht ei­ner gu­ten Be­zie­hung zu Gott nichts im We­ge.

 

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Sabrina

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