Lukas 1,[5-25.]57-66.80

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Die Geburt Johannes des Täufers

Evangelium nach Lukas
1,[5-25.]57-66.80

vorgelesen von Reiner Makohl

 

 

 

Gedanken zum Text

 

Evangelium nach Lukas
Kapitel 1, Verse 5-25.57-66.80

Die Geburt Johannes des Täufers

Einleitung

Der Text Lukas 1,5-25.57-66.80 enthält die Er­zäh­lung von der An­kün­di­gung der Ge­burt des Jo­han­nes (Verse 5 - 25) und die von des­sen Ge­burt (Verse 57 - 66).

Zusammenfassung

Die Geschichte von Jo­han­nes dem Täu­fer beg­innt mit ei­ner gött­li­chen An­kün­di­gung, die Za­cha­ri­as und Eli­sa­beth trotz ih­rer fort­ge­schrit­te­nen Jah­re ein Kind ver­spricht.

Johannes' Geburt ist mit Wun­dern und Zei­chen ver­bun­den, die sei­ne be­son­de­re Rol­le in Got­tes Plan un­ter­strei­chen. Er soll das Volk Is­ra­el zur Um­kehr füh­ren und den Weg für den Mes­si­as be­rei­ten.

Hier wird erzählt, dass Je­sus von Na­za­reth nicht erst zum lang er­war­te­ten Mes­si­as wur­de, als er sich von Jo­han­nes im Jor­dan tau­fen ließ. Je­su Tau­fe ist lan­ge zu­vor, in der An­kün­di­gung und in der Ge­burt des Jo­han­nes vor­be­rei­tet.

Das Zeugnis des Jo­han­nes über Je­sus wur­de schon in der An­kün­di­gung sei­ner Ge­burt durch den En­gel Ga­bri­el au­to­ri­siert. Dies grenzt Je­sus klar von den vie­len Pre­di­gern ab, die sich zur Zeit Je­su als Mes­si­as aus­ga­ben, und von de­nen na­he­zu täg­lich neue hin­zu­ka­men, aber eben auch wie­der ver­schwan­den.

In der Geschichte sind das Auf­tre­ten des En­gels Ga­bri­el, die Na­mens­ge­bung und Za­cha­ri­as' zu­nächst ver­lo­ren­ge­gan­ge­ne und dann wie­der­er­lang­te Spra­che star­ke Zei­chen für Got­tes Wir­ken.

Johannes wächst in der Wüs­te he­ran, ab­seits der Ge­sell­schaft, um sich auf sei­ne ein­zig­ar­ti­ge Mis­si­on vor­zu­be­rei­ten.

Die Geschichte betont Got­tes Gna­de, die Be­deu­tung des Glau­bens und die Vor­be­rei­tung des Vol­kes auf das Kom­men Je­su.

 

Lukas 1,5-25: Die Ankündigung der Geburt

Verse 5-7

Zacharias, ein Pries­ter, und sei­ne Frau Eli­sa­beth sind ge­recht vor Gott, aber kin­der­los und alt. In der jü­di­schen Kul­tur war Kin­der­lo­sig­keit oft mit Scham ver­bun­den, und die­se Si­tu­a­ti­on ver­deut­licht, dass Jo­han­nes' Ge­burt ein Wun­der ist.

Verse 8-10

Zacharias hat Dienst im Tem­pel. Das Los fällt auf ihn, das Räu­cher­op­fer dar­zu­brin­gen – ei­ne sel­te­ne und be­deu­tungs­vol­le Auf­ga­be.

Verse 11-17

Ein Engel des Herrn, Ga­bri­el, er­scheint Za­cha­ri­as und kün­digt die Ge­burt ei­nes Soh­nes an, den er Jo­han­nes nen­nen soll. Jo­han­nes wird groß vor dem Herrn sein, vie­le Is­ra­e­li­ten zu Gott zu­rück­füh­ren und den Weg für den Herrn be­rei­ten. Er wird vom Hei­li­gen Geist er­füllt sein, schon im Mut­ter­leib.

Verse 18-20

Zacharias zwei­felt und fragt, wie er si­cher sein kann, da er und sei­ne Frau alt sind. Ga­bri­el er­klärt, dass er auf­grund sei­nes Un­glau­bens stumm sein wird, bis die Wor­te er­füllt sind.

Verse 21-25

Die Menschen drau­ßen war­ten und wun­dern sich über Za­cha­ri­as' lan­ge Ver­zö­ge­rung. Als er he­r­aus­kommt, kann er nicht spre­chen und sie er­ken­nen, dass er ei­ne Vi­si­on ge­se­hen hat. Eli­sa­beth wird schwan­ger und bleibt fünf Mo­na­te ver­bor­gen, dank­bar für Got­tes Gna­de, der ih­re Schan­de ge­nom­men hat.

 

 

Grafik: »Er heißt Johannes.«
Der Priester Zacharias schreibt auf eine Tafel den Namen seines Sohnes. (Lk 1,63)
Die Grafik basiert auf einem KI-generierten Bild.
©by Reiner Makohl | lizenziert für www.stilkunst.de

 

Lukas 1,57-66: Die Geburt des Johannes

Verse 57-58

Elisabeth bringt ei­nen Sohn zur Welt. Ih­re Nach­barn und Ver­wand­ten freu­en sich mit ihr über das gro­ße Er­bar­men des Herrn.

Verse 59-63

Bei der Be­schnei­dung am ach­ten Tag wol­len die Ver­wand­ten das Kind Za­cha­ri­as nen­nen, doch Eli­sa­beth be­steht da­rauf, dass er Jo­han­nes hei­ßen soll. Als sie Za­cha­ri­as fra­gen, schreibt er auf ei­ne Ta­fel: „Sein Na­me ist Jo­han­nes.“ So­fort kann er wie­der spre­chen und lobt Gott.

Verse 64-66

Alle, die dies hö­ren, sind er­staunt und die Nach­richt ver­brei­tet sich. Die Leu­te fra­gen sich, was aus die­sem Kind wer­den soll, da die Hand des Herrn of­fen­sicht­lich mit ihm ist.

Lukas 1,80: Johannes' Entwicklung

Verse 80

Johannes wächst he­ran und wird stark im Geist. Er lebt in der Wüs­te, bis er öf­fent­lich in Is­ra­el auf­tritt.

 

 

Liturgiegeschichtliche Verwendung
Perikope Typ Tag
1531 - 1898  

Lk 1,57-80

Evangelium

→ Johannisfest
(24. Juni)

1899 - 1978  

Lk 1,57-80

Evangelium

→ Johannisfest
(24. Juni)

Lutherische Kirchen
1958-1978
 

Lk 1,5-25

Marginaltext

→ 3. Sonntag im Advent

Lk 1,57-67(68-75)76-80

Evangelium

→ Tag der Geburt Johannes des Täufers
(24. Juni)

1979 - 2018  

Lk 1,5-25

Marginaltext

→ Tag der Geburt Johannes des Täufers
(24. Juni)

Lk 1,57-67(68-75)76-80

Evangelium + Reihe I

→ Tag der Geburt Johannes des Täufers
(24. Juni)

seit 2019  

Lk 1,(5-25)57-66.80

Evangelium + Reihe III

→ Tag der Geburt Johannes des Täufers
(24. Juni)

 

 

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Wir empfehlen, die Vi­de­os im Voll­bild­mo­dus zu ge­nie­ßen.

 

 

Credits zum Video:

©2024 by Reiner D. Makohl | www.stilkunst.de

Bibeltexte: Dr. Martin Luther, Biblia, Wittenberg 1545
Zeichensätze der Frakturschriften, Typografie & Layout,
Video: Reiner D. Makohl

Sprecher: Reiner D. Makohl
Musik: ©Bluevalley, J.S.Bach, Präludium in C-Dur, Gitarre

 

 

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Sabrina

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